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ikmin (jap. ピクミン Pikumin) ist eine Reihe von Echtzeit-Strategiespielen des japanischen Herstellers Nintendo, die bislang aus drei Titeln besteht, wovon die ersten beiden zunächst als Originale für Nintendo GameCube, dann als Umsetzungen im Zuge der New-Play-Control!-Reihe für Wii erschienen sind.[1] Am 26. Juli 2013 erschien der dritte Teil der Serie für Wii U.[2]

Hintergrund Bearbeiten

Produziert wurden die Spiele von Shigeru Miyamoto, der die Inspiration zum Spiel von einer Ameisenkolonie in seinem Garten bezog. Technisches Vorbild ist die Konzeptdemo Super Mario 128, welches 128 gleichzeitig auf einfache Weise interagierende und auf die Spielwelt reagierende Marios auf einer Spielfläche zeigte. Aufgrund seines innovativen Spielkonzepts lässt sich Pikmin nur schwer in vorhandene Genres einordnen, am ehesten könnte man es als Taktikspiel mit Strategie- und Knobelelementen bezeichnen; außerdem wird bei der Gegnerbekämpfung ein gewisses Maß an Geschick eingefordert. Die (japanische) Selbsteinordnung ist (umschrieben) „AI Action“.[3]

Inhalt und Spielprinzip Bearbeiten

Der Spieler steuert ein oder mehrere Spielfiguren durch eine dreidimensionale Umgebung. Mithilfe dieser kann er Pikmin aus der Erde ziehen und diese mit den verschiedenen Aufgaben betreuen, indem er sie an eine gewünschte Stelle wirft oder mit einem einfachen Kommando dorthin dirigiert. Die Pikmin sind ungefähr 3 cm kleine Wesen, die wie Karotten aus der Erde wachsen. Sobald Olimar ein Pikmin aus der Erde zieht, folgt es ihm auf Schritt und Tritt und befolgt seine Anweisungen. So können Pikmin Hindernisse aus dem Weg räumen, Brücken ausbauen, Gegner bekämpfen und gefundene Objekte zum Landeplatz tragen. Manche Objekte sind essenziell, um neue Spielareale erschließen zu können. Jede Aufgabe erfordert den Einsatz einer bestimmten Art von Pikmin: Jedes Objekt benötigt jeweils eine unterschiedliche Anzahl an Pikmin, um von diesen getragen werden zu können. Zusätzliche Pikmin erhält man, wenn man die Pikmin die Kadaver besiegter Gegner oder Blütennarben zur Zwiebel bringen lässt. Bei allem gilt, dass sich nie mehr als 100 Pikmin zeitgleich im Spielfeld befinden können. Nach Ablauf eines Tages müssen die Pikmin in ihre fliegenden Behausungen, die so genannten Zwiebeln, zurückgebracht werden, um nicht den nachtaktiven Kreaturen zum Opfer zu fallen.